Publikationen


09.05.2017

Treatment Evaluation of Flow-Limiting Stenoses of the Superficial Femoral and Popliteal Artery by Parametric Color-Coding Analysis of Digital Subtraction Angiography Series

Kostrzewa M, Kara K, Pilz L, Mueller-Muertz H, Rathmann N, Schoenberg SO, Diehl SJ.

Cardiovasc Intervent Radiol. 201...

Presse


23.05.2017

Blick in den Operationsraum der Zukunft beim M²OLIE Day

Um bei einem Verdacht auf einen Tumor Klarheit zu erhalten, ist vielfach eine Biopsie erforderlich: Ärzte entnehmen dann mit...

Veranstaltungen


01.04.2017

26. M²OLIE - Seminar

am 23. Mai 2017
von 16:00-17:00 Uhr
in Haus 42, H07, Erdgeschoss
Universitätsmedizin Mannheim
Theodor-Kutzer-Ufe...

Ein vielfältiges Team braucht einen gemeinsamen Nenner.

Begeisterung für das, was man tut.


Forschungscampus M²OLIE

Der Forschungscampus „Mannheim Molecular Intervention Environment (M²OLIE)“ gehört zu den aktuell neun geförderten Forschungsprojekten, die im Rahmen des Wettbewerbs „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ am 25. September 2012 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgezeichnet wurden. Mittlerweile befindet sich M²OLIE in der Hauptphase. Erfolge lassen sich bereits in allen 16 Teilvorhaben messen.


Das Ziel von M²OLIE

Das Ziel von M²OLIE ist die Etablierung einer patientenzentrierten und zeitoptimierten Infrastruktur für innovative Tumortherapien mittels molekularer Intervention im Rahmen eines One-Stop-Shop.

In einem multidisziplinären Entwicklungszentrum mit Partnern aus der Industrie, Forschung und dem öffentlichen Leben werden im Rahmen von drei Leitprojekten neue Verfahren für die molekulare Bildgebung, die Diagnostik und die therapeutische Intervention von oligometastasierten Patienten im klinischen Alltag entwickelt. Damit die Effizienz der Behandlung in einem reibungslosen Closed-Loop-Prozess gewährleistet ist, werden gleichzeitig durch zwei Querschnittsprojekte ein Prozessmodell und ein klinisches Prozessmanagement-System zur Etablierung der organisatorischen Abläufe aufgebaut. Damit wird gewährleistet, dass der gesamte Prozess von der Patientenaufnahme über die Diagnostik bis zur abschließenden Therapiemaßnahme und Entlassung der/des Patientin/en in einem begrenzten Zeitraum durchgeführt werden kann.

Die enge Vernetzung von medizinischer Forschung, Naturwissenschaften, Ingenieurswissenschaften, Informatik und Betriebswirtschaftslehre und damit die Überwindung von Komplexitäts-barrieren sollen den Erfolg des Konzepts von M²OLIE gewährleisten.


M²OLIE – Das Projekt. Molekulares Interventionszentrum

Im Interventionsraum der Zukunft beginnt der Closed-Loop-Prozess mit der Anwendung und Fusion verschiedener bildgebender Verfahren (3-Tesla-MR-Tomographen, PET-Scanner, CT-Scanner SOMATOM Force) ( Leitprojekt M²IBID ), die genaue Informationen zur schnellen Navigation der Roboter gestützten Assistenzsysteme (Artis ZEEGO® System und Leichtbauroboter) im Interventionsraum und der gezielten Biopsieentnahme ( Leitprojekt M²INT ) liefern. Das Assistenzsystem befördert die Proben direkt zur Bioanalyse mittels Massenspektrometrie, auf die unmittelbar die radio-chemische Produktion von Diagnostika und Therapeutika ( Leitprojekt M²oBiTE ) folgt. Diese Substanzen werden anschließend wieder mit dem Roboter gestützten Assistenzsystem minimalinvasiv appliziert ( M²INT ). Alle neu entwickelten Methoden werden in den Closed-Loop-Prozess unter optimaler Nutzung aller personellen und infrastrukturellen Ressourcen integriert (Querschnittsprojekte ProM²OLIE und M²PROCIT ), so dass ein zeitoptimierter Behandlungspfad für jede Patientin und jeden Patienten von der Aufnahme in der Klinik bis zu Entlassung nach der erfolgten Therapie gewährleistet ist.