Publikationen


08.11.2016

The role of patient-based treatment planning in peptide receptor radionuclide therapy.

Hardiansyah D, Maass C, Attarwala AA, Müller B, Kletting P, Mottaghy FM, Glatting G

Eur J Nucl Med Mol Imaging

Presse


24.10.2016

Neue Wege zu Innovationen in der Gesundheitsindustrie

Rückblick: Forum Gesundheitsindustrie Baden-Württemberg 2016

„Innovation gelingt nur, wenn Wissenschaft und...

Veranstaltungen


23.11.2016

18. M²OLIE - Seminar

am 6. Dezember 2016
von 16:00-17:00 Uhr
in Haus 42, H07, Erdgeschoss

Ein vielfältiges Team braucht einen gemeinsamen Nenner.

Begeisterung für das, was man tut.


Forschungscampus M²OLIE

Der Forschungscampus „Mannheim Molecular Intervention Environment (M²OLIE)“ gehört zu den aktuell neun geförderten Forschungsprojekten, die im Rahmen des Wettbewerbs „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ am 25. September 2012 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgezeichnet wurden.


Das Ziel von M²OLIE

Das Ziel von M²OLIE besteht in der Entwicklung und klinischen Evaluierung der Methoden, Prozesse und einer Infrastruktur für die molekulare Intervention als One-Stop-Shop.

In einem multidisziplinären Entwicklungszentrum mit Partnern aus der Industrie, Forschung und dem öffentlichen Leben werden im Rahmen von drei Leitprojekten neue Verfahren für die molekulare Bildgebung, die Diagnostik und die therapeutische Intervention von oligometastasierten Patienten im klinischen Alltag entwickelt. Damit die Effizienz der Behandlung in einem reibungslosen Closed-Loop-Prozess gewährleistet ist, werden gleichzeitig durch zwei Querschnittsprojekte ein Prozessmodell und ein klinisches Prozessmanagement-System zur Etablierung der organisatorischen Abläufe aufgebaut. Damit wird gewährleistet, dass der gesamte Prozess von der Patientenaufnahme über die Diagnostik bis zur abschließenden Therapiemaßnahme und Entlassung der/des Patientin/en in einem begrenzten Zeitraum durchgeführt werden kann.

Die enge Vernetzung von medizinischer Forschung, Naturwissenschaften, Ingenieurswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre und damit die Überwindung von Komplexitäts-barrieren sollen den Erfolg des Konzepts von M²OLIE gewährleisten.


M²OLIE – Das Projekt. Molekulares Interventionszentrum

Im Interventionsraum der Zukunft beginnt der Closed-Loop-Prozess mit der Anwendung und Fusion verschiedener bildgebender Verfahren (3-Tesla-MR-Tomographen, PET-Scanner, CT-Scanner SOMATOM Force) (Leitprojekt M²IBID), die genaue Informationen zur schnellen Navigation der Roboter gestützten Assistenzsysteme (Artis ZEEGO® System und Leichtbauroboter) im Interventionsraum und der gezielten Biopsieentnahme (Leitprojekt M²INT) liefern. Das Assistenzsystem befördert die Proben direkt zur Bioanalyse mittels Massenspektrometrie, auf die unmittelbar die radio-chemische Produktion von Diagnostika und Therapeutika (Leitprojekt M²oBiTE) folgt. Diese Substanzen werden anschließend wieder mit dem Roboter gestützten Assistenzsystem minimalinvasiv appliziert (M²INT). Alle neu entwickelten Methoden werden in den Closed-Loop-Prozess unter optimaler Nutzung aller personellen und infrastrukturellen Ressourcen integriert (Querschnittsprojekte ProM²OLIE und M²PROCIT), so dass ein zeitoptimierter Behandlungspfad für jede Patientin und jeden Patienten von der Aufnahme in der Klinik bis zu Entlassung nach der erfolgten Therapie gewährleistet ist.