Multidisziplinär arbeiten wir für ein gemeinsames Ziel: Innovative Tumortherapien mittels molekularer Intervention

Ein vielfältiges Team braucht einen gemeinsamen Nenner.

Begeisterung für das, was man tut.


Forschungscampus M²OLIE

Der Forschungscampus „Mannheim Molecular Intervention Environment (M²OLIE)“ gehört zu den aktuell neun geförderten Forschungsprojekten, die im Rahmen des Wettbewerbs „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ am 25. September 2012 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgezeichnet wurden. Im Juni 2019 startete M²OLIE in die zweite Förderphase (2019-2024).

Aktueller M²OLIE Informationsflyer 2020    Aktueller M²OLIE Informationsflyer 2020 [englisch]

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Im M²OLIE Interventionsraum der Zukunft. © M²OLIE

Das Ziel von M²OLIE

Das Ziel von M²OLIE ist die Etablierung einer patientenzentrierten und zeitoptimierten Infrastruktur für innovative Tumortherapien mittels molekularer Intervention im Rahmen eines One-Stop-Shop.

In einem multidisziplinären Entwicklungszentrum mit Partnern aus der Industrie, Forschung und dem öffentlichen Leben werden im Rahmen von drei Verbundprojekten neue Verfahren für die molekulare Bildgebung, die Diagnostik und die therapeutische Intervention von oligometastasierten Patienten im klinischen Alltag entwickelt. Damit die Effizienz der Behandlung in einem reibungslosen Closed-Loop-Prozess gewährleistet ist, werden gleichzeitig ein Prozessmodell und ein klinisches Prozessmanagement-System zur Etablierung der organisatorischen Abläufe aufgebaut. Damit wird sichergestellt, dass der gesamte Prozess von der Patientenaufnahme über die Diagnostik bis zur abschließenden Therapiemaßnahme und Entlassung der/des Patientin/en in einem begrenzten Zeitraum durchgeführt werden kann.

Die enge Vernetzung von medizinischer Forschung, Naturwissenschaften, Ingenieurswissenschaften, Informatik und Betriebswirtschaftslehre und damit die Überwindung von Komplexitätsbarrieren sollen den Erfolg des Konzepts von M²OLIE gewährleisten.


M²OLIE – Das Projekt.

Der Closed-Loop-Prozess von M²OLIE startet mit der Patienten-aufnahme (oben links). Es folgt die Erstellung der elektronischen M²OLIE-Patientenakte unter Verwendung der Patientendaten aus MIRACUM und eine Übernahme durch die automatisierte Prozesssteuerung mit iterativem Durchlaufen von verschiedenen Behandlungsabschnitten: multimodale (prä-)interventionelle Bildgebung, automatisierte Biopsie, molekulare Biopsieanalyse, individuelle minimalinvasive Therapie. Die Therapieentscheidung erfolgt nach Vorschlag des digitalen Expertensystems durch das Ad-hoc-Tumorboard (oben Mitte). Nach der Therapie von jeder Metastase verlässt der Patient den Closed-Loop mit oder ohne nachfolgender medikamentöser Tumortherapie (oben rechts). Die blaue Fläche symbolisiert den Data Lake, in dem alle Daten gespeichert, verarbeitet und bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden. Erfahren Sie mehr.


Der M²OLIE Closed-Loop-Prozess.

Publikationen


15.11.2021

Multiple direction needle-path planning and inverse dose optimization for robotic low-dose rate brachytherapy

Philipp Aumüller, Andreas Rothfuss, Martin Polednik, Yasser Abo-Madyan, Michael Ehmann, Frank A Giordano, Sven Clausen Z Med Phys. 2021 Aug 6;S0939-3889(21)00061-1. doi: 10.1016/j.zemedi.2021.06.003 Online ahead of...
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Presse


22.11.2021

Computer-Tomographie der nächsten Generation

Photon-Counting CT Konsortium Freiburg, Tübingen, Mannheim trägt zur Digitalisierung des Medizinsektors in Baden-Württemberg bei. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bei der...
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Veranstaltungen


DIE MAUS – TÜR-ÖFFNER-TAG BEI M²OLIE

Türöffner-Aktionstag zum 50. Geburtstag der „Maus“ unter dem Motto „Hallo Zukunft“ Ein Highlight bei M²OLIE war der Aktionstag „Türen auf mit der Maus“ der „Sendung mit der Maus“ am 3.10....
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