Mannheim forscht

14.08.2017

Mannheim kann Wissenschaft. Natürlich denkt man dabei zuerst an die Universität mit ihren bekannten Wirtschaftswissenschaftlern. Doch das war es noch lange nicht. Denn erstens arbeiten an der Uni im und rund um das Schloss auch zahlreiche Wissenschaftler aus anderen Disziplinen. Und dann forschen in Mannheim längst auch Fachleute in ganz anderen Bereiche: Von Medizintechnologie bis Popmusik: Mannheim ist Wissenschaftsstadt.

Nach Angaben der Stadt Mannheim arbeiten hier 2,25 Prozent der Beschäftigten in Forschung und Entwicklung. Zehn Hochschulen sowie über 30 außeruniversitäre Forschungsinstitute gibt es, jedes Jahr werden in der Region so rund 2000 Patente angemeldet. Und eine Zahl noch: 29 000 - so viele Studenten sind an den Hochschulen in der Stadt in etwa eingeschrieben.

Zentrum ist und bleibt dabei natürlich die Universität: Hier arbeiten fast 200 Professoren und über 800 wissenschaftliche Mitarbeiter in Forschung und Lehre. Die Wirtschaftswissenschaften stehen dort im internationalen Fokus, die Betriebs- und die Volkswirtschaftler ernten regelmäßig Top-Bewertungen bei verschiedenen Rankings. Zuletzt etwa beim "QS World University Rankings by Subject 2017". In der Kategorie "Social Sciences and Management" belegte die Universität Mannheim dabei weltweit Platz 65. Was erst einmal reichlich unspektakulär klingt, bedeutet aber gleichzeitig Rang eins in Deutschland. Hierzulande liegt Mannheim also ganz vorne. "Ich freue mich außerordentlich über diese Auszeichnung unserer Leistungsfähigkeit. Die Größe der Universitäten wird im Ranking nicht gewichtet. Dass wir uns gegen wesentlich größere Universitäten so durchsetzen konnten, ist daher umso beachtlicher", sagte der Rektor Ernst-Ludwig von Thadden zu dem Ergebnis. Denn wenn Mannheim ein Problem hat, dann ist es die Größe: Die Universität muss sich eben regelmäßig gegen viel größere Einrichtungen behaupten.

Die Strategie ist dabei die Schwerpunktsetzung: Schon seit vielen Jahren konzentriert sich die Uni auf einige, wenige Schwerpunkte. Besonders die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften stehen im Mittelpunkt. Und mit Erfolg. So untersuchen beispielsweise Wissenschaftler um den Politikwissenschaftsprofessor Thomas König derzeit etwa in einem Sonderforschungsbereich, wann politische Reformen und wann nicht.

Geforscht wird auch anderswo in der Stadt, und das mittlerweile auch im Verbund. So arbeiten die Hochschule Mannheim und die Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg mittlerweile an mehreren Stellen eng zusammen. Es geht um das zukunftsweisende Feld der Medizintechnologie und der Medizinischen Biotechnologie. Die Hochschule Mannheim gilt als sehr forschungsstarke Fachhochschule, die Mannheimer Universitätsmedizin hat längst auch den Schritt aus dem Schatten der großen Mutteruniversität Heidelberg geschafft.

Auf dem Gelände der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) und in der Nähe wächst jetzt ein neuer, anwendungsorientierter Forschungscampus: Ein Teil davon ist das "Mannheim Molecular Intervention Environment (M²OLIE)". Hier arbeiten Mediziner, Naturwissenschaftler, Ingenieure, Betriebswirtschaftler und Informatiker aus mehreren Hochschulen zusammen mit Partnern aus der Industrie. Ihr Ziel: Gemeinsam den Operationssaal der Zukunft entwickeln, herstellen und vermarkten. Dafür gibt es eine Förderung vom Bundeswissenschaftsministerium.

Anwendungsorientierte Wissenschaft und Forschung, das gibt es an der Hochschule noch in ganz anderen Bereichen etwa der Tribologie: Hier wird in Mannheim zusammen mit großen und mittelständigen Unternehmen an den Schmierstoffen und Oberflächen der Zukunft geforscht.

Um ganz anderes geht es an Mannheims jüngster staatlicher Hochschule: Die Popakademie steht natürlich für die praktische Vermittlung des "Popmusikmachens" - sei es musikalisch oder wirtschaftlich. Doch die Arbeit im Jungbusch geht darüber hinaus: Zukunftsthemen der Musikwirtschaft, der Zusammenhang von Subkulturen und Mainstream, auch solche Aspekte werden bearbeitet.

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Quelle: © Mannheimer Morgen, Freitag, 21.07.2017


Mannheims neue Arbeiterklasse

14.08.2017

Entscheidendes tut sich in diesem Jahr im Bereich Medizintechnologie. Am 28. März fiel mit dem Ersten Spatenstich der Startschuss für die Errichtung des Mannheim Medical Technology Campus (MMT-Campus). "Die Konzentration auf einen Campus in unmittelbarer Nachbarschaft zum Universitätsklinikum Mannheim eröffnet einzigartige Chancen zur engen Verzahnung von Forschung, Klinik und Medizintechnologie-Unternehmen", sagt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. Akteure aus Industrie, Klinik und Forschung sollen dort gemeinsam Medizinprodukte schneller, effizienter sowie am klinischen Versorgungsbedarf ausgerichtet entwickeln und vermarkten. Die Konzeption des Fachbereichs für Wirtschafts- und Strukturförderung sowie des Clusters Medizintechnologie der Stadt Mannheim umfasst in der ersten Entwicklungsphase vier Gebäude mit Büro-, Werkstatt- und Laborflächen. In der zweiten Entwicklungsphase sieht die Konzeption Flächen für den weiteren Ausbau von medizinischer Forschung und Lehre vor.

International beachtete Metropole für Medizintechnik
Herzstück des MMT-Campus ist das Business Development Center Medizintechnologie "Cubex One". Dort werden rund 3500 Quadratmeter Büro-, Werkstatt- und Laborfläche für Unternehmensgründungen, kleine und mittlere Unternehmen sowie Partner in Verbundforschungsvorhaben entstehen. Die Fertigstellung des ist für 2020 geplant.

In den vergangenen Jahren wurden im Bereich Medizintechnologie bereits Clusterstrukturen und Förderprogramme aufgebaut. Außerdem wurde Anfang 2015 auf dem Campus der Universitätsmedizin Mannheim das Gründungs- und Kompetenzzentrum Medizintechnologie Cubex 41 mit einem Experimental-OP eröffnet. Dort arbeiten die Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie (PAMP) der Fraunhofer-Gesellschaft und die Partner des BMBF-Forschungscampus Mannheim Molecular Intervention Environment (M²OLIE) sowie verschiedene Start-ups und Unternehmen bereits unter einem Dach zusammen.

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Quelle: © Mannheimer Morgen, Freitag, 21.07.2017


Die Hochschule ist Teil der Medizininformatik-Initiative des BMBF

19.07.2017

MIRACUM-Projekt wird unter Beteiligung der Fakultät für Informatik der Hochschule Mannheim mit 32,1 Millionen Euro im Rahmen der Medizininformatik-Initiative des BMBF gefördert.

Die Fakultät für Informatik der Hochschule Mannheim erhält gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg eine Förderung von rund 4,2 Millionen Euro zum Aufbau eines Mannheimer Datenintegrationszentrums sowie eines universitätsübergreifenden neuen Masterstudiengangs "Biomedical Informatics and Medical Data Science". Auf das Datenintegrationszentrum aufsetzend werden die Entwicklung innovativer IT-Lösungen sowie die standortübergreifende Datennutzung in der Krankenversorgung und Forschung gemeinsam in einem großen Konsortium vorangebracht. 
 
Das MIRACUM-Konsortium (Medical Informatics in Research and Care in University Medicine) wird im Rahmen der Medizininformatik-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ab 2018 mit 32,1 Millionen Euro gefördert. Hinter MIRACUM stehen acht Universitäten mit ihren Medizinischen Fakultäten und Universitätsklinika (Erlangen, Frankfurt, Freiburg, Gießen, Magdeburg, Mainz, Mannheim, Marburg), zwei Hochschulen (Hochschule Mannheim, Technische Hochschule Mittelhessen) und ein Industriepartner (Averbis GmbH, Freiburg). Ziel ist es, die derzeit sehr unterschiedlichen Dateninseln aus Krankenversorgung und Forschung in Datenintegrationszentren zusammenzuführen, um die Daten mit Hilfe von innovativen IT-Lösungen für Forschungsprojekte und konkrete Therapieentscheidungen zentral nutzen zu können. 
 
"Wir freuen uns sehr", so Prof. Dr. Mathias Hafner, Prorektor Forschung und Technologietransfer, „dass die Hochschule Mannheim das Projekt MIRACUM mit ihrer Expertise im Bereich der Medizinischen Informatik bei der Darstellung und Nutzung komplexer klinischer Daten stärken kann." Hafner betont, dass sich durch das Forschungsprojekt viele Synergieeffekte zu anderen Verbundprojekten ergeben, an denen die Hochschule beteiligt ist. “Insbesondere sind hier das FH-Impuls-Projekt „M2Aind“ sowie das Forschungscampus-Projekt "M2OLIE"  zu nennen, bei denen es ebenfalls um die Visualisierung großer molekularer Datenmengen aus dem Bereich der Biomedizin geht.“
 
"Darüber hinaus", so ergänzt Prof. Dr. Paul Schmücker (Institut für Medizinische Informatik), "werden wir unsere Vorerfahrungen aus dem Aufbau von Studiengängen im Umfeld der Medizinischen Informatik gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Technischen Hochschule Mittelhessen zur Stärkung der Biomedizinischen Informatik innerhalb des Konsortiums, aber auch für ganz Deutschland einbringen. Das beinhaltet darüber hinaus auch die ärztliche Weiterbildung in der Medizinischen Informatik, Schulungsangebote für das klinische Personal und wissenschaftliche Kolloquien, vorwiegend als online-Angebote." 
 
Klinische Befunde, bildgebende Diagnostik sowie genetische und molekulare Untersuchungen sind Beispiele von Informationen aus der Klinik, die MIRACUM vernetzt, um zukünftig beispielsweise Lungenerkrankungen oder auch Hirntumore mit verbesserter Trennschärfe verschiedenen Untergruppen zuzuordnen und Patienten somit zielgerichteter und wirkungsvoller behandeln zu können. 

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Quelle: © Hochschule Mannheim, 14. Juli 2017


M²OLIE Retreat 2017

29.06.2017

Jährliches Treffen aller Mitarbeiter

Knapp 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von M²OLIE trafen sich am 26. & 27. Juni auf der Ebernburg, Bad Münster am Stein-Ebernburg, zur jährlichen Klausurtagung. Im Workshop am ersten Tag ging es primär um die nächste Förderphase: Orientiert am Closed-Loop Prozess wurde in Gruppen eine Ideensammlung erarbeitet und prozessorientierte Antragsthemen skizziert. Am zweiten Tag reflektierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die generelle Zusammenarbeit im Forschungscampus und stellten Optimierungsvorschläge insbesondere für die Kommunikation vor. Das Abendprogramm mit historischer Stadtführung durch den Ortskern Ebernburg und das anschließende gemeinsame Grillen bot Gelegenheit zum weiteren Austausch in entspannter Atmosphäre.


SNMMI: International Best Abstract Award für Ali Asgar Attarwala

13.06.2017

Die SNMMI-Tagung (Society of Nuclear Medicine and Molecular Imaging) ist zusammen mit der EANM-Tagung (European Association of Nuclear Medicine) in Europa die weltweit größte und bedeutendste Tagung im Bereich der Nuklearmedizin. Dieses Jahr war Deutschland "Highlight Country" der Tagung in Denver, Coloardo, das heißt besonders große Beteiligung aus Deutschland. Umso mehr freut uns die Auszeichnung "International Best Abstract Award" für die Arbeit "Dynamic PET measurements to improve PRRT treatment planning: A simulation study" von Ali Asgar Attarwala (M²oBiTE). Die Arbeit wurde unter anderem in Kooperation mit der Universität Ulm und der TU Aachen durchgeführt.

Herzlichen Glückwunsch!


Prof. Dr. Thomas Henzler mit Marie-Curie-Ring ausgezeichnet

26.05.2017

Wissenschaftliche Auszeichnung der Deutschen Röntgengesellschaft geht an Mannheimer Radiologen


Die Deutsche Röntgengesellschaft fördert die Wissenschaft in ihrer Disziplin durch die Vergabe von verschiedenen Preisen, die herausragenden Persönlichkeiten gewidmet sind und alljährlich im Rahmen des Deutschen Röntgenkongresses vergeben werden. Ein Preis darunter ist besonders begehrt: Der Marie-Curie-Ring gilt als Anerkennung für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Radiologie. Ausgezeichnet werden junge Wissenschaftler, deren gesamte bisherige Leistungen in besonderer Weise auf eine herausragende wissenschaftliche Laufbahn schließen lassen.

Professor (apl.) Dr. Thomas Henzler gehört zu diesen Talenten, denen man eine große Karriere vorhersagt. Er ist gerade 37 Jahre alt geworden und leitet bereits seit fünf Jahren als Oberarzt das Geschäftsfeld Kardiothorakale Bildgebung und Computertomographie am Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin der Universitätsmedizin Mannheim. Im selben Jahr, 2012, habilitierte er und erlangte die Venia legendi für das Fach Radiologie durch die Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.

Ein Jahr später übernahm er neben seiner wissenschaftlichen Arbeit außerdem die Leitung der Wissenschaftlichen Studienzentrale des gesamten Instituts. "Ein Glücksgriff", sagt sein Mentor, Institutsdirektor Professor Dr. Stefan Schönberg. "Thomas Henzler verfügt über ein ganz besonderes Gespür für wissenschaftliche Entwicklungen über die Radiologie hinaus und ist daher die treibende Kraft für die Entwicklung neuer Studienkonzepte an meinem Institut. Und dabei ist er kein Traumtänzer - von Anfang an hat er die wissenschaftlichen Fragestellungen, denen er sich widmete, immer auch hinsichtlich ihrer ökonomischen Relevanz wissenschaftlich analysiert."

Der klinische und wissenschaftliche Schwerpunkt von Professor Henzler lag zunächst auf der funktionellen Bildgebung der Lungenarterienembolie und des akuten Thoraxschmerzes mit modernen CT-Verfahren. In seinem Jahr an der Medical University of South Carolina vertiefte er seinen Schwerpunkt in der kardialen Bildgebung. Von seiner erfolgreichen Forschungstätigkeit auf diesem Gebiet zeugen zahlreiche und hochrangig publizierte Arbeiten zur kardiovaskulären Bildgebung. Daneben widmete er sich in den vergangenen Jahren auch speziell dem Gebiet der funktionellen onkologischen Bildgebung.

Die Arbeitsgruppe von Professor Henzler ist ausgesprochen rege. Mit ihrer hohen Publikationsrate nimmt sie im Vergleich zu anderen Arbeitsgruppen seit Jahren eine der führenden Positionen innerhalb der Radiologie ein. Die bahnbrechenden Arbeiten von Professor Henzler auf dem Gebiet der Kontrastmittel- und Strahlendosisreduktion, ebenso wie auf dem Gebiet der Risikoabschätzung ionisierender Strahlung bei Patienten mit malignen Lymphomen und zur Dosisreduktion von Herz-CT-Untersuchungen, haben zur hohen Akzeptanz des jungen Radiologen beigetragen.

Die hohe internationale wissenschaftliche Anerkennung Professor Henzlers belegt auch seine Gutachtertätigkeit für zahlreiche hochrangige wissenschaftliche Zeitschriften, darunter neben Radiology und Heart auch das New England Journal of Medicine.

Thomas Henzler ist außerdem ein Brückenbauer. Mit seiner Persönlichkeit und Begeisterungsfähigkeit ist es ihm gelungen, Brücken zu anderen Fachdisziplinen aufzubauen und damit nicht nur die Wahrnehmung der Radiologie, sondern auch die Rolle dieser Disziplin im Zusammenspiel mit klinischen Fachdisziplinen zu stärken. Mit dem Aufbau eines experimentellen CT-Zentrums an der Medizinischen Fakultät Mannheim im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungscampus M2OLIE hat er es außerdem geschafft, die CT-Forschung sowohl in Richtung der klinischen als auch der präklinischen Grundlagenforschung zu vernetzen und durchgängig abzubilden.

"Ich bin davon überzeugt, dass Thomas Henzler ein würdiger Träger des Marie-Curie-Rings sein wird", so Professor Schönberg. Auch wenn Henzler der erste Preisträger des Marie-Curie- Rings am Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin ist, folgt er doch einer erfolgreichen Tradition an diesem Institut. Professor Schönberg selbst ist 2006 mit dem Hermann-Holthusen-Ring ausgezeichnet worden. Von 2010 bis 2014 wurde der Preis in Wilhelm-Conrad-Röntgen-Ring umbenannt. In diese Zeit fällt der zweite Preisträger des Mannheimer Instituts, Prof. Dr. Christian Fink, der diesen Preis 2010 in Empfang nahm. Seit 2015 heißt der Preis Marie-Curie-Ring.

Marie-Curie-Ring
Der zur 50-Jahrfeier der Deutschen Röntgengesellschaft gestiftete Hermann-Holthusen-Ring, der von 2010 bis 2014 Wilhelm-Conrad-Röntgen-Ring hieß, wurde 2015 nach der bedeutenden Atomphysikerin und Radiologin Marie Curie umbenannt.

Der Preis wird Prof. Dr. Thomas Henzler am Freitag, den 26. Mai 2017, im Rahmen des Deutschen Röntgenkongresses verliehen, der vom 24. bis 27. Mai 2017 im Congress Center Leipzig stattfindet.

Von Dr. Eva Maria Wellnitz Wissenschaftskommunikation der Medizinischen Fakultät
Universitätsmedizin Mannheim


Blick in den Operationsraum der Zukunft beim M²OLIE Day

23.05.2017

Um bei einem Verdacht auf einen Tumor Klarheit zu erhalten, ist vielfach eine Biopsie erforderlich: Ärzte entnehmen dann mit einer Nadel eine Gewebeprobe. Dabei ist es schwierig, die Nadel so zu platzieren, dass zielgenau das verdächtige Gewebe getroffen wird. Selbst erfahrene Mediziner brauchen dafür 30 Minuten. Nur noch fünf Minuten sind es bald dank des Roboter-Arms, der Ärzte bei der Platzierung unterstützt – und dank des Forschungscampus M²OLIE auf dem Gelände der UMM, wo dieses hochmoderne System entwickelt wurde.

In M²OLIE („Mannheim Molecular Intervention Environment“) entwickeln Mediziner, Naturwissenschaftler, Ingenieure und Informatiker gemeinsam innovative minimal-invasive Krebstherapien. Sie arbeiten an einem Operationsraum der Zukunft, in dem Bildgebung, Diagnostik und Behandlung von Patienten mit einer begrenzten Anzahl von Metastasen in einem geschlossenen Kreislauf erfolgen – und das innerhalb nur eines Arbeitstags. Der robotische Helfer im OP ist bei M²OLIE nur ein Projekt von vielen: Rund 30 Anwendungen sind auf dem Weg zur Markreife und können bald schon in Kliniken zum Einsatz kommen.

Über 120 Anmeldungen verzeichnete die Geschäftsstelle für den M²OLIE-Tag am 18. Mai, bei dem die forschenden Teilnehmer unterschiedlicher Disziplinen und Institutionen einen Einblick in die Arbeit des Forschungscampus erhielten. Neben dem Roboter-Arm konnten Besucher dabei unter anderem eine neu entwickelte Natriumspule für MRT-Geräte besichtigen, die viel deutlichere Bilder erzeugt als herkömmliche Spulen. Auch wurde über eine Tablet-Anwendung informiert, mit der Patienten bereits vor dem Gespräch mit Ärzten erste Antworten in Form von Videos einholen können.

Um 10.00 Uhr begann die Veranstaltung im Hörsaal 1 im Haus 6 des Klinikums mit einer kurzen Begrüßung von Prof. Dr. Jan Stallkamp, Leiter der Fraunhofer PAMB, und einem Grußwort von Prof. Dr. A. Stephen K. Hashmi, Prorektor für Forschung und Transfer der Universität Heidelberg (2. Bild rechts). Nach einer thematischen Einführung zu M²OLIE durch Prof. Dr. Stefan Schönberg, Direktor des Institus für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin, wurden die innovativen Projekte des Forschungscampus in 5-minütigen Kurzvorträgen von den jeweiligen Projektverantwortlichen vorgestellt. Anschließend wurden diese Projekte im Rahmen einer Forschungscampus Tour jeweils in 20-minütigen Vorträgen an den verschiedenen Stationen hautnah präsentiert. Abschließend lud M²OLIE zum lockeren Austausch bei einem Imbiss im Foyer des Cubex41 ein.

Ziel der Veranstaltung des M²OLIE Days am 18. Mai war die Steigerung der Bekanntheit des Forschungscampus insbesondere auf dem Klinikumgelände der Universitätsmedizin Mannheim. Mit einem voll besetzten Hörsaal, gut besuchten Touren und einem regen Austausch im Anschluss ist dies durchaus gelungen.


Der Startschuss für den Mannheim Medical Technology Campus ist gefallen

28.03.2017

Der erste Spatenstich und damit der Auftakt zur Errichtung des Mannheim Medical Technology Campus (MMT-Campus) ist geschafft: Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz hat gemeinsam mit Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Prof. Dr. Bernhard Eitel, Rektor der Universität Heidelberg, sowie Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstandes der L-Bank, am Dienstag, 28. März, den Startschuss für das Projekt gegeben. „Mit dem MMT-Campus stellen wir die Weichen für unsere wirtschaftliche Zukunft durch den Ausbau der Medizintechnologie in Mannheim. Die Konzentration auf einen Campus in unmittelbarer Nachbarschaft zum Universitätsklinikum Mannheim eröffnet einzigartige Chancen zur engen Verzahnung von Forschung, Klinik und Medizintechnologie-Unternehmen“, so Dr. Kurz.

Die vollständige Pressemitteilung vom 28.03.2017 kann hier nachgelesen werden.

Quelle: © Stadt Mannheim

© Stadt Mannheim, Dezernat II


Aussichtsreiches Forschungsfeld

23.01.2017

Gutachter bewerten Pilotphase der Fraunhofer-Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie.

"Die Zukunft operiert in Mannheim" prangt auf einem Foto, das einen Hybrid-Operationssaal (OP) zeigt. Dort kommen nicht etwa Patienten unters Messer, sondern neue Hightech-Verfahren samt komplexer Abläufe auf den Prüfstand - entwickelt von der Fraunhofer Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie, kurz PAMB. Um die eigene Zukunft der Forschungseinrichtung auf dem Campus der Universitätsmedizin Mannheim geht es morgen am 24. Januar: Gutachter reisen an, um die seit Sommer 2011 laufende Pilotphase zu beurteilen.

Der vollständige Artikel vom 23.01.2017 kann hier nachgelesen werden.

Quelle: © Mannheimer Morgen

© Bild Tröster


Staatssekretärin Schütz übergibt Zuwendungsbescheid für Business Development Center (BDC) Medizintechnologie

13.12.2016

Die Realisierung des Business Development Centers (BDC) Medizintechnologie als Herzstück des zukünftigen Mannheim Medical Technology Campus (MMT-Campus) in unmittelbarer Nähe zum Universitätsklinikum wird im Februar 2017 mit der Erschließung beginnen. Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, überreichte am Donnerstag, 8. Dezember 2016, im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung „Medizintechnologie made in Mannheim“ den Zuwendungsbescheid für das RegioWIN Leuchtturmprojekt Business Development Center Medizintechnologie an Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch.

Die vollständige Pressemitteilung vom 8.12.2016 kann hier nachgelesen werden.

Quelle: Stadt Mannheim

© Stadt Mannheim, Fachbereich Presse und Kommunikation


Wirtschaftsministerium fördert RegioWIN-Leuchtturmprojekt Business Development Center Medizintechnologie in Mannheim

12.12.2016

„Die Gesundheitswirtschaft ist ein Wachstumssektor mit hohem wirtschaftlichem Potenzial. Die Unternehmen dieser Branchen bieten sehr viele hochqualifizierte, innovative und krisensichere Arbeitsplätze. Mit der Förderung des Business Development Centers Medizintechnologie in Höhe von 7 Millionen Euro stärken wir den aufstrebenden Medizintechnik-Standort Mannheim und damit die Zukunftsfähigkeit der ganzen Region“, so Staatssekretärin Katrin Schütz. Sie übergab den Förderbescheid an die Stadt Mannheim am 8. Dezember 2016 im Rahmen der Feierstunde zum fünfjährigen Bestehen des Clusters Medizintechnologie und der vor fünf Jahren eingerichteten Fraunhofer Projektgruppe zur Automatisierung in der Medizin und der Biotechnologie (PAMB).

Die vollständige Pressemitteilung kann hier nachgelesen werden.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

© Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Donnerstag, 8.12.2016


M²OLIE auf der MEDICA 2016

24.11.2016

Vom 14. - 17. November 2016 begrüßte Sie M²OLIE auf der Weltleitmesse der Medizinbranche in Düsseldorf.

Einen kurzen Beitrag über den Roboter als Assistenz für tiefe Gewebebiopsien sowie einen Überblick zu weiteren Produkthighlights auf der MEDICA 2016 erhalten Sie hier.


Neue Wege zu Innovationen in der Gesundheitsindustrie

24.10.2016

Rückblick: Forum Gesundheitsindustrie Baden-Württemberg 2016

„Innovation gelingt nur, wenn Wissenschaft und Wirtschaft im gleichen Team spielen und sich im Team dem internationalen Wettbewerb stellen“. Mit diesen Worten begrüßte Dr. Christian Tidona, Geschäftsführer des BioRN Network e.V. und diesjähriger Regionalpartner der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH, die rund 200 Teilnehmer am 13. Oktober in Heidelberg und brachte damit das Motto der Veranstaltung auf den Punkt.

Neben einer Kurzvorstellung des Forschungscampus M²OLIE durch Prof. Dr. Maier, hielt Prof. Dr. Jan Stallkamp vom Fraunhofer IPA einen Vortrag zum Thema "Klinik 4.0 - Prozessgesteuerte Diagnose und Intervention".

Die vollständige Pressemitteilung vom 18.10.2016 kann hier nachgelesen werden.

Quelle: BIOPRO Baden-Württemberg GmbH

© Schwerdt/ BIOPRO


Der OP der Zukunft – Suite statt Saal

08.10.2016

Mannheimer Morgen

Forschungscampus: Universitätsmedizin, Fraunhofer und Siemens vereinen Diagnose und Therapie / Patienten sollen von der „einzigartigen Installation“ profitieren.

Der Artikel des Mannheimer Morgens erschien am 08. Oktober 2016 und kann hier nachgelesen werden.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 08.10.2016


ZEIT Forschungswelten vom 22.9.2016

26.09.2016

Im Ressort Chancen der ZEIT vom 22. September 2016 erschien das Spezial des Zeitverlags Forschungswelten. Der Forschungscampus M²OLIE publizierte hier den Artikel "Innovative Tumortherapie".

Lesen Sie unseren Artikel auf ZEIT Online oder als pdf-Version.


iMRT Suite: Startschuss für Medizintechnische Weltneuheit in Mannheim

15.09.2016

Am 15. September 2016 fand ein Festakt für die geplante Installation der interventionelle MRT Suite im Cubex41 im Rahmen eines Symposiums „Neue Horizonte in der interdisziplinären minimal-invasiven Tumortherapie“. Den Beitrag des RNF mit ersten Eindrücken können Sie sich hier ansehen.


Forschungscampus M2OLIE eröffnet eine einzigartige Plattform für neuartige multidisziplinäre Kooperationen

31.08.2016

Durch die enge Zusammenarbeit von Forschern aus verschiedenen Bereichen der Naturwissenschaften und medizinischen Forschung der Akademie und Industrie können durch den Forschungscampus M2OLIE als Vernetzungsplattform völlig neue und innovative Projekte entstehen – auch mit Partnern, die dem Forschungscampus selbst nicht angeschlossen sind.

So wurde initiiert durch Dr. Burgermeister und Prof. Ebert (II. Medizinische Klinik der Universitätsmedizin Mannheim), die sich mit Fragestellungen zu den molekularen Mechanismen der Entstehung, Progression und der Etablierung neuartiger Therapieansätze gastrointestinaler Tumore befassen (https://www.gastric.de/index.php?id=144), eine neuartige vielversprechende Therapiestrategie für das Magenkarzinom analysiert. Das Magenkarzinom ist die dritthäufigste Krebstodesursache weltweit mit einer geringen Überlebenswahrscheinlichkeit.

Im Rahmen des Forschungsprojektes konnte durch die multidisziplinäre Expertise der II. Medizinischen Klinik sowie verschiedenen Partnern von M²oBiTE - den Arbeitsgruppen von Prof. Hopf (Zentrum für Angewandte Forschung „Applied Biomedical Mass Spectrometry“ (ABIMAS), Hochschule Mannheim), Prof. Wängler (Molekulare Bildgebung & Radiochemie und Biomedizinische Chemie, Universitätsmedizin Mannheim) unter Verwendung von Geräten der Bruker BioSpin MRI GmbH - sowie einer engen Kooperation mit der Bruker Daltonik GmbH im Rahmen der synergistischen Zusammenarbeit eine neue Strategie für die effektive Behandlung von Magenkarzinomen aufgezeigt werden. Unter Verwendung molekularbiologischer, zellbiologischer und biochemischer Studien anhand von Zellkulturen sowie der Analyse genetisch modifizierter Tiermodelle konnte die Inhibition des sog. RHOA-Signalweges, der an der Zellkontraktilität, Migration und dem Zellwachstum beteiligt ist, als wichtiger Schlüssel für die Reduktion des Tumorvolumens durch die Induktion des Zelltodes in gastrischen Karzinomzellen aufgezeigt werden (Neoplasia, 2016 Aug;18(8):500-11. doi: 10.1016/j.neo.2016.07.002). Dieser Signalweg ist in gastrischen Tumoren häufig fehlreguliert. PET/CT-Messungen bestätigten die Effektivität des ROCK1/2-Inhibitors in vivo. Mit Hilfe massenspektrometrischer Bildgebung, dem sog. MALDI Imaging, wurde eine translatierbarer Biomarker für murine Magenkarzinome identifiziert und die Bioverteilung des Medikaments analysiert. Hierbei wurde festgestellt, dass dieses in situ schnell aber nur zu einem geringen Anteil im Tumor anreichert.

Die enge Vernetzung und Zusammenarbeit der M²OLIE-Partner auch an Projekten, die nicht im Forschungscampus integriert sind, bestätigt den Erfolg des Konzeptes von M²OLIE. Die einzelnen Kooperationspartner können insgesamt durch die gegenseitige Unterstützung neue Ziele und Perspektiven eröffnen, so dass weitere gemeinsame Projekte auch in Zukunft verstärkt vorangetrieben werden.


Millionen-Förderung für Mannheimer Hochschule

13.08.2016

Mannheimer Morgen


Die Bildungseinrichtung siegte beim Wettbewerb "FH-Impuls" des Bundesforschungsministeriums. [...]

Der Artikel des Mannheimer Morgens erschien am 13. August 2016 im Mannheimer Morgen und kann hier nachgelesen werden.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 13.08.2016


FOKUS KREBS - Forschung, Entwicklung, Therapie

01.08.2016

Vorbeugung, Diagnose und Früherkennung bei Krebspatienten:

Fokus Krebs
Forschung, Entwicklung, Therapie
Edi Karayusuf (V.i.S.d.P, Hrsg.), inpact media GmbH

Mit Hochdruck gegen den Krebs
Zielgerichtete molekulare Therapien und Immuntherapien sind derzeit die Hoffungsträger bei der Behandlung von Krebs. Im Juni wurden auf dem weltgrößten Kongress in Chicago die neuesten Ergebnisse aus der Forschung vorgestellt.

Die Beilage des Handelsblattes im Juli 2016 kann hier nachgelesen werden.

© inpact media GmbH, Juli 2016


Treffen der Partner des Forschungscampus M²OLIE

13.07.2016

Am 13.07.2016 trafen sich auf Einladung des Prorektors für Forschung und Technologietransfer, Hochschule Mannheim und stellvertretendem Vorsitzendem des Lenkungsausschusses, Prof. Dr. Mathias Hafner, hochrangige Entscheidungsträger aller Industriepartner mit dem Lenkungsausschuss des Forschungscampus M²OLIE im Rektorat der Hochschule Mannheim im Karl-Völker-Saal.

 

Upon invitation of the Vice-President Research and Technology transfer and vice chairman of the steering committee, Prof. Dr. Mathias Hafner, top-ranking decision-makers of all M²OLIE partners met with the steering committee in the rectrorate of the University of Applied Science Mannheim in the "Karl-Völker-Saal".

 

v.l.n.r. (from left to right): Prof. Heinzl (Uni Mannheim), Prof. Jan Stallkamp (Fraunhofer IPA, PAMB), Dr. Klingenbeck (Siemens Healthcare GmbH), Prof. Schönberg (Uni Heidelberg), Dr. Kolem (Siemens Healthcare GmbH),  Andreas Keibel (KUKA Laboratories GmbH), Prof. Hafner (FH Mannheim), Ralf Eckert (Leica Biosystems Nussloch GmbH), Dr. Roscher [Geschäftsstelle M2OLIE), Andreas Strifler (QIT Systeme GmbH & Co. KG), PD Dr. Maier (Geschäftsstelle M2OLIE), Matthias Ahlgrimm (Carl Zeiss Meditec AG), Dr. Flammann (Q-Bios GmbH), Dr. Blattmann (Klinikum Mannheim GmbH), Prof. Wenz (Uni Heidelberg)


Forschungscampus M²OLIE präsentiert sich in Berlin

02.06.2016

Vertreter des Forschungscampus M²OLIE präsentierten den Forschungscampus am 01. Juni 2016 auf der Fachtagung "Wissenschaft und Wirtschaft nachhaltig vernetzen" in Berlin. Prof. Dr.-Ing. Jan Stallkamp stellte in einem Kurzvortrag die Ergebnisse des Projektes M²INT "Entwicklung einer Systemplattform für die Minimalinvasive Molekular Assistierte Intervention" vor.  Prof. Dr. med. Stefan Schönberg erläuterte anschließend Herrn Staatssekretär Dr. Georg Schütte und Prof. Dr. Ernst Theodor Rietschel, Vorsitzender der Gutachtertjury der Förderinitiative Forschungscampus, in der Ausstellung das Projekt M²IBID "Molekulare innovative Bildgebung für individualisierte Diagnostik" vor.

Foto v.l.n.r.: Prof. Dr. Schönberg (Vertreter des Lenkungsausschusses), Prof. Dr. Stallkamp (Sprecher des Forschungscampus) und Prof. Dr. Maier (Leiter der Geschäftsstelle)

Representatives of the Forschungscampus M²OLIE participated in the symposium "Wissenschaft und Wirtschaft nachhaltig vernetzen" on June 1st in Berlin. Prof. Dr.-Ing. Jan Stallkamp presented the project M²INT "Development of a system platform for minimally invasive molecular assisted intervention" to the audience. Prof. Dr. med. Stefan Schönberg introduced the project M²IBID "Molecular innovative Imaging for individualized diagnostic" to Dr. Georg Schütte, Undersecretry of state, and Prof. Dr. Ernst Theodor Rietschel, Head fo the advisory committee of the funding initiative Forschungscampus, in the corresponding exhibition.

Picture (from left to right): Prof. Dr. Schönberg (Member of the steering committee), Prof. Dr. Stallkamp (Speaker of the Forschungscampus) and Prof. Dr. Maier (Cluster Management)


Für eine frühe Erkenntnis

16.04.2016

Debatte über Lungenkrebs-Früherkennung bei Rauchern:

Für eine frühe Erkenntnis
Waltraud Kirsch-Mayer

Der Lungentumor tritt am dritthäufigsten auf und fordert die meisten Menschenleben. Damit sich das ändert, wird über vorbeugendes Lungendurchleuchten bei Rauchern debattiert. Wissenschaftler sehen darin eine große Chance. [...]

Der Artikel von Frau Waltraud Kirsch-Mayer erschien am 16. April 2016 im Mannheimer Morgen und kann hier nachgelesen werden.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 16.04.2016


Gesundheitsindustrie BW: OP-Raum der Zukunft: Minimalinvasive und zukunftsorientierte Interventionstechniken

14.03.2016

OP-Raum der Zukunft: Minimalinvasive und zukunftsorientierte Interventionstechniken
Tumorpatienten in nur wenigen Stunden einer kompletten Diagnose und Therapie zu unterziehen – dies stellt nur eines der vielen hoffnungsträchtigen Ziele der Fraunhofer-Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und BiotechnologieBiotechnologie ist die Lehre aller Verfahren, die lebende Zellen oder Enzyme zur Stoffumwandlung und Stoffproduktion nutzen.schliessenBiotechnologie PAMB dar. Übergreifendes Ziel eines Teil-Arbeitsbereichs „Intervention und Therapie“ ist, innovative Technologien für Diagnostik sowie therapeutische Interventionen zu entwickeln, die von minimalinvasivenBei der minimal-invasiven Chirurgie (MIC) werden operative Eingriffe mit nur sehr geringen Einschnitten in Haut und Weichteile durchgeführt. Kleinere Verletzungen führen meist zu geringeren Schmerzen nach der Operation und zu einer rascheren Erholung. Nachteile können unter Umständen in einer geringeren Übersichtlichkeit des Operationsfeldes, einer längeren Operationszeit und einer verzögerten Zugriffsmöglichkeit bei einer Komplikation bestehen.schliessenminimalinvasiven Instrumenten, medizinischen Robotern, computergesteuerten Manipulatoren bis hin zu Implantaten reichen und die Entwicklung im Labor bis zur Realisierung von Prototypen für die klinische Prüfung einschließen.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.


Forschungscampus M²OLIE bei CampusTV

23.11.2015

Am 19. November 2015 fand die Erstausstrahlung eines Berichtes über den Forschungscampus M²OLIE beim Regionalsender RNF im Format „CampusTV“ statt.

Der Bericht „M²OLIE: Medizintechnik auf hohem Niveau. Operationsraum der Zukunft an der Universitätsmedizin Mannheim.“ wird wöchentlich an 3 Sendeplätzen wiederholt.

Der Bericht ist auch online verfügbar.


Zweite Auflage der "Image-guided Interventions Conference" war ein voller Erfolg

17.11.2015

Am 02. und 03. November 2015 fand die zweite internationale Tagung „Image-Guided Interventions (IGIC)“ im Universitätsklinikum Mannheim statt. Die Konferenz wurde vom Forschungscampus M²OLIE in Zusammenarbeit mit dem Forschungscampus STIMULATE ausgerichtet. Die IGIC fokussiert sich auf die Entwicklung und Erprobung interventioneller Techniken der Onkologie, Neuroradiologie, Neurochirurgie und Orthopädie. An beiden Standorten gibt es vielfältige Aktivitäten in diesen Bereichen, unter anderem in der Einbindung von robotischen Assistenzsystemen, in der Sequenzentwicklung, in der Analyse, Verarbeitung und Fusion von Bilddaten, in der Katheterentwicklung, in der Identifikation von patientenindividualisierten Targets und der Herstellung von Theranostika.

Insgesamt sprachen über 20 renommierte Experten zu unterschiedlichen Themen aus den Bereichen prä- und interventionelle Bildgebung, Assistenzsysteme in der Intervention, molekulare Bildgebung in der Intervention, informatische Systeme für Interventionen und klinische Verfahren in der interventionellen Medizin. Zusätzlich hatten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse in Form von Kurzvorträgen und auf Postern vorzustellen.

Die Konferenz traf sowohl national als auch international auf großes Interesse. Insgesamt besuchten über 100 Teilnehmer aus Wissenschaft und Wirtschaft die Tagung, wodurch ein interdisziplinärer Austausch zwischen Entwicklern und Anwendern gelungen ist.


Treffen der Partner des Forschungscampus M²OLIE

27.10.2015

Am 27.10.2015 trafen sich auf Einladung des Prorektors für Forschung und Struktur und Vorsitzendem des Lenkungsausschusses, Prof. Dr. Stephen Hashmi, hochrangige Entscheidungsträger aller Industriepartner mit dem Lenkungsausschuss des Forschungscampus M²OLIE im Rektorat der Universität Heidelberg in der Bel Etage der "Alten Universität".

Upon invitation of the Vice-President Research and Structure and chairman of the steering committee, Prof. Dr. Stephen Hashmi, top-ranking decision-makers of all M²OLIE partners met with the steering committee in the rectrorate of the Heidelberg University in the "Bel Etage of the Old University".

v.l.n.r. (from left to right): Prof. Schönberg (Uni Heidelberg), Prof. Hashmi (Uni Heidelberg), PD Dr. Lux (Q-Bios GmbH), Prof. Nürnberg (Hochschule Mannheim), Prof. Heinzl (Uni Mannheim), Dr. Ibach (Maquet GmbH), Herr Folwerk (KUKA Laboratories GmbH), Ralf Eckert (Leica Biosystems Nussloch GmbH), Dr. Kolem (Siemens Healthcare GmbH), Dr. Klingenbeck (Siemens Healthcare GmbH), Prof. Wenz (Uni Heidelberg), Dr. Jung (Bruker BioSpin MRI GmbH), Herr Brunner (Carl Zeiss Meditec AG), Dr. Blattmann (Klinikum Mannheim GmbH)


Oberbürgermeister der Stadt Haifa besucht den Forschungscampus M²OLIE

09.10.2015

Der Oberbürgermeister der Stadt Haifa, Jona Jahaw, besuchte am 09. Oktober 2015 den Forschungscampus M2OLIE. Die beteiligten Wissenschaftler stellten dem Oberbürgermeister die Ziele der Forschungsprojekte vor und führten ihn durch die Infrastruktur des Forschungscampus M2OLIE. Im Zentrum für Gründungen und Kompetenzen, Cubex41, besichtigte der Oberbürgermeister den experimentellen Interventionsraum.

The Mayor of the city of Haifa, Yona Yahaw, visited the "Forschungscampus M2OLIE" on October, 9th 2015. The involved scientists presented the aims of the research projects and gave a tour through the infrastructure. As part of the tour they visited the experimental intervention area in the business incubator for medical technology, Cubex41.


Forschungscampus M²OLIE empfängt Vertreter von IBM Research

08.09.2015

Vom 01. bis 8. September 2015 war der Forschungscampus M²OLIE Gastgeber für 3 Vertreter verschiedener Abteilungen der IBM Research Labs. Zu Gast waren Frau Dr. Rodriguez Martinez und Frau Dr. Gabrani jeweils aus Abteilungen in Zürich und Herr Dr. Alpert aus dem IBM Research Lab in Haifa.

From September 1st until September 8th 2015 Forschungscampus M²OLIE was host to 3 representatives from different IBM Research Labs: Dr. Rodriguez Martinez and Dr. Gabrani both from Labs in Zurich and Dr. Alpert from IBM Research in Haifa.


Prof. Kikinis und Prof. Krombach besuchen den Forschungscampus

06.07.2015

Prof. Kikinis, Direktor des MEVIS Fraunhofer Instituts in Bremen und Prof. Krombach, Vorstand der Konferenz der Lehrstuhlinhaber in der Radiologie e.V. besuchen den Forschungscampus M2OLIE und besprechen Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Prof. Schönberg, Mitglied des Lenkungsausschusses und Prof. Stallkamp, Sprecher des Projektausschusses.

Prof. Kikinis, Director of MEVIS Fraunhofer Institute in Bremen and Prof. Krombach, President of the "Konferenz der Lehrstuhlinhaber in der Radiologie e.V." visit the Forschungscampus M2OLIE. They discussed possibilities of co-operations together with Prof. Schönberg, Member of the Steering Committee and Prof. Stallkamp, Speaker of the Project Committee.


econo - Rhein-Neckar

22.05.2015

Das regionale Wirtschaftsmagazin Econo Rhein-Neckar ist das renommierte Magazin für Unternehmer, Selbstständige, Geschäftsführer, Existenzgründer, Leitende Angestellte und Entscheider in der Region. Regionale mittelständische Unternehmen sowie „Global Player“ aus der Metropolregion Rhein-Neckar stehen dabei im Mittelpunkt der Berichterstattung.

In Ausgabe 02/15 vom 22.05.2015 erschien 1 Artikel im Zusammenhang mit dem Forschungscampus M²OLIE:

Effizient entwickeln auf engstem Raum
Mit der Eröffnung des Gründungs- und Kompetenzzentrums Cubex41 haben die Standt Mannheim und ihre Kooperationspartner aus Industrie und Forschung einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Seite 28

 

The regional business magazine Econo Rhein-Neckar is the renowned magazine for businessman and -women, freelancer, manager,  entrepreneur, executive staff and decision maker. Regional medium-sized enterprises as well as "Global Player" from Rhine-Neckar metropolitan region are in the spotlight of coverage.

In Issue 02/15 from 22.05.2015 an article was published covering M²OLIE on page 28.


econo - Rhein-Neckar

13.03.2015

Das regionale Wirtschaftsmagazin Econo Rhein-Neckar ist das renommierte Magazin für Unternehmer, Selbstständige, Geschäftsführer, Existenzgründer, Leitende Angestellte und Entscheider in der Region. Regionale mittelständische Unternehmen sowie „Global Player“ aus der Metropolregion Rhein-Neckar stehen dabei im Mittelpunkt der Berichterstattung.

In Ausgabe 01/15 vom 13.03.2015 erschienen 2 Artikel im Zusammenhang mit dem Forschungscampus M²OLIE:

Hort der Ideen und Wertschöpfungskette
Schritt für Schritt treibt die Stadt Mannheim ihre Strategie voran. So entsteht auf engstem Raum
ein effizientes Netzwerk aus Unternehmen und Experten, das bundesweit Seinesgleichen sucht. Seite 105

Ideale Voraussetzungen für wegweisende Innovationen
Das Gründungs- und Kompetenzzentrum CUBEX41 ermöglicht eine flexible Nutzung und bringt
Forscher wie Start-ups unter einem Dach zusammen. Seite 107

The regional business magazine Econo Rhein-Neckar is the renowned magazine for businessman and -women, freelancer, manager,  entrepreneur, executive staff and decision maker. Regional medium-sized enterprises as well as "Global Player" from Rhine-Neckar metropolitan region are in the spotlight of coverage.

In Issue 01/15 from 13.03.2015 2 articles were published covering M²OLIE on pages 105 and 107.


Eröffnung von Cubex41

11.03.2015

Artikel über die Eröffnung von CUBEX41 am 11. März 2015 finden Sie unter: http://cubex41.de/presse/press/


Operationsraum der Zukunft im Blick

04.03.2015

Presseartikel im Mannheimer Morgen (März 2015)


Vortrag „Personalisierte Computertomographie – ein Meilenstein in der Medizintechnik“

18.02.2015

Vortrag von Prof. Stefan Schönberg, Leiter des Instututs für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin" im Rahmen der Vortragsreihe zum 50-jährigen Jubiläums der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg


Eröffnung des Bruker-Referenzzentrums im Juli 2014

08.07.2014

"Das neue Zauberwort heißt Präzision" in der Rhein Neckar Zeitung
"Radioaktive Spritzen gegen Krebs" im Mannheimer Morgen


„Status-Symposium“ zum Forschungscampus M²OLIE

23.09.2013

"Forschungscampus M²OLIE nimmt Fahrt auf" Bericht über die Vorphase von M²OLIE